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Geschichte der Landes-Nervenklinik


Geschichte   |   Fact Sheet   |  


Fact Sheet

1788 Beginn der institutionalisierten Pflege Geisteskranker Menschen in Oberösterreich.

1834 Umbau und Sanierung des Prunerstifts. Einführung einer Anstaltsordnung.

1837 Beginn der Ergotherapie. Erster bezahlter Primararzt.

1851 Bereits 103 Patienten, 2 Ärzte, 6 Wärter und 5 Wärterninnen.

Seit 1788 sind insgesamt 1428 PatientInnen behandelt worden.

1862 Ständige Überbelegung des Prunerstifts.

1863 Der OÖ Landtag beschließt die Errichtung einer "wahren Musteranstalt".

1864 Patientenstand auf 177 gestiegen.

Am 12. September erfolgt der Spatenstich für ein Krankenhaus mit 288 Betten.

1867 Am 22. September erfolgt die Inbetriebnahme der Anstalt mit der Einweihung der Kirche.

1873 Bereits 263 stationäre Patienten. Einstellung eines dritten Arztes.

1880 Gründung der "landwirtschaftlichen Kolonie Kerngut", die Landwirtschaft wird ein zentraler Bestandteil der Behandlung.

1892 500 PatientInnen in Behandlung.

1914-1918 1. Weltkrieg, die schlechte Versorgungslage und Typhus reduzieren die Patientenzahl von 877 auf 596.

1923 Neue Behandlungsmethode setzt sich durch. Dr. Julius Wagner Jauregg entwickelt die Malariatherapie bei progressiver Paralyse.

965 PatientInnen in Behandlung.

1929 Einführung der "Simon’schen Arbeitstherapie": 90% der PatientInnen werden einer Beschäftigung zugeführt.

1936 Die Einführung der Convulsionstherapie mit Cardizol erhöht die Rate der als "geheilt" geltenden Entlassenen beträchtlich.

1937 Die Machtübernahme der Nationalsozialisten beendet die dynamische Entwicklung der Zwischenkriegszeit.

1938 Einmarsch Hitlers in Österreich. Übernahme des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses.

1951 Beginn einer modernen Ära in den psychiatrischen Krankenäusern.

1964 Grundsteinlegung für den Neubau der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Psychiatrie und Neurologie.

1969 Eingliederung der neurochirurgischen Abteilung von Bad Ischl.

1970 Eröffnung des Neubaus mit der Übersiedlung der Akutpsychiatrie unter dem ärztlichen Leiter Hofr. Prim. Dr. Schnopfhagen. Umbenennung in Wagner-Jauregg-Krankenhaus des Landes OÖ.

1978 Eröffnung der hausinternen Psychotherapieambulanz sowie des Computertomographiezentrums.

1990 Weiterentwicklung speziell in den Bereichen Neurologie und Neurochirurgie. Die Psychiatrie wird von der Dezentralisierung und dem Trend zur "offenen Psychiatrie" geprägt.

1991 Das Unterbringungsgesetz für die Psychiatrie tritt in Kraft.

1994 Das Wagner-Jauregg-Krankenhaus wird zum zweiten Mal umbenannt in:
OÖ. Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg.

1995 Am 25. November erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Klinik, begonnen wurde mit dem Ausbildungszentrum.

1996 Beginn der Dezentralisierung.

1997 Erste Ausgliederung nach Wels mit 1. April.

1999 Inbetriebnahme der psychiatrischen Station am Gmundnerberg.

2003 Eröffnung des Neubaus mit zusätzl. 352 Betten