Psychiatrie 4/Forensische Psychiatrie
Psychologie
Die forensische Psychologie ist derzeit mit drei klinischen PsychologInnen besetzt, wobei gesamt 80 Wochenstunden zur Verfügung stehen.
Die Aufgaben gliedern sich grob in drei Bereiche:
- Testdiagnostik
- Klinisch-psychologische Behandlung und
- Einbringen psychologischer Sichtweisen und Erklärungsmodelle in den Stationsalltag
Die Testdiagnostik umfasst die Eingangsdiagnostik, die laufende Kontrolle und Prognostik unter Anwendung forensischer Prognoseinstrumente, insbesondere in Hinblick auf Vollzugslockerung und Gefährlichkeitsabschätzung.
Die klinisch-psychologische Behandlung ist abgestellt auf die Prävention weiterer Delinquenz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erkennen von Denk- und Verhaltensmustern, die zur Tat führten, sowie der Erarbeitung alternativer Handlungs- und Copingstrategien.
Einbringen psychologischer Sichtweisen: ausgehend von den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie können Erklärungsmodelle für deviantes Verhalten und Ansätze zu einer umfassenden Behandlungsstrategie geliefert werden.
Weiters ist die Sensibilisierung für den Umgang mit Konflikten und deren adäquater Bewältigung möglich.